EUROPAREISE 2026 · ETAPPE 07
Unsere Tage in den Dolomiten
Von Ehrwald über Pikolein nach Piè Falcade
Von Ehrwald geht es nach Italien. Mit Pikolein und Piè Falcade haben wir zwei Ausgangsorte für unsere Zeit in den Dolomiten. Auf dieser Etappe legen wir 260 Kilometer zurück und erleben lang ersehnte Bergblicke, klare Seen und Wasserfälle. Vieles ist wunderschön, manches auch sehr voll. Zum Abschluss starten wir um fünf Uhr morgens in den Tag – und erleben einen Sonnenaufgang, der für uns zu den Höhepunkten der Reise gehört.
14.–24. Juni 2026
Reisezeitraum
Pikolein & Piè Falcade
Unsere Ausgangsorte
Dolomiten / Südtirol
Regionen
Italien
Land
Große Bergträume.
Und die Suche nach Ruhe.
Diese Etappe zeigt uns viele Seiten der Dolomiten.
Auf der Seceda geht ein Wunsch in Erfüllung. Am Pragser Wildsee und am Karersee staunen wir über das Wasser, bei Gares passt der Wasserfall perfekt zur Hitze. Dazwischen liegen schmale Bergwege, eine Kuchenpause auf der Alm und immer wieder die Frage: Wann erleben wir diese Orte etwas ruhiger? Unsere schönste Antwort finden wir am frühen Morgen bei der Baita Segantini.
Unsere Etappe auf einen Blick
260 km
Gesamtstrecke
10 Nächte · 11 Reisetage
Reisedauer
Dolomiten · Südtirol, Venetien & Trentino
Region / Lage
Je nach Tour und Höhenlage
Beste Reisezeit
Euro (€)
Währung
Unsere Ausgangsorte und Erlebnisse
Unser Ausgangsort Pikolein
Von Pikolein aus entdecken wir die Seceda, den Pragser Wildsee, die Drei Zinnen und die Wege am Würzjoch. Vier ganz unterschiedliche Ausflüge geben dem ersten Teil dieser Etappe seinen Charakter.
Unsere Unterkunft in Pikolein · 14.–18. Juni
Für unsere Tage rund um Pikolein wohnen wir in dieser Unterkunft auf Airbnb.
01
Seceda & Forcella Pana
Ein lang gehegter Wunsch wird wahr. Trotz des großen Andrangs begeistert uns die Bergkulisse.

St. Ulrich · Seceda
Endlich auf der Seceda
Die Seceda stand schon lange auf unserer Wunschliste. Nun stehen wir tatsächlich oben, und der Blick auf diese Landschaft ist so eindrucksvoll, wie wir ihn uns erhofft haben. Für uns geht hier ein kleiner Reisetraum in Erfüllung.
Traumkulisse mit Andrang
Der leichte Zugang mit den beiden Seilbahnen bringt allerdings viele Menschen hierher. Rund um die Bergstation ist besonders viel los. Sobald wir ein Stück weitergehen, lohnt sich jeder zusätzliche Schritt. Für die Berg- und Talfahrt haben wir 74 € pro Person bezahlt, am Drehkreuz zu den Fotospots kamen bei unserem Besuch 5 € hinzu. Ganz auf den eigentlichen Berg konnten wir am Ende nicht mehr. Trotzdem sind wir froh, hier gewesen zu sein.
02
Pragser Wildsee
Klares Wasser, eine besondere Farbe und viele Besucher: Wir erkunden den See zu Fuß.

Pragser Tal · Südtirol
Einmal um dieses Wasser
Schon die Farbe des Pragser Wildsees ist wunderschön. Dazu kommen das klare Wasser und die Berge ringsherum. Wir verstehen sofort, warum dieser Ort so viele Menschen anzieht – und erleben entsprechend viel Betrieb.
Zu Fuß statt mit dem Holzboot
Viele Besucher sind mit den Holzbooten auf dem See unterwegs. Wir entscheiden uns für die Runde am Ufer. Die Wanderung selbst ist kostenlos und abwechslungsreicher, als ein kurzer Blick auf die Karte vielleicht vermuten lässt. Trotz des touristischen Trubels bleibt der Pragser Wildsee für uns ein toller Ort.
03
Drei Zinnen & Langalm
Von der Auronzohütte über die Forcella Col di Mezzo zur Langalm – schmale Wege vor einer gewaltigen Kulisse.

Auronzohütte · Drei Zinnen
Die Anfahrt will geplant sein
Für die Straße hinauf zur Auronzohütte reservieren wir die PKW-Zufahrt vorab. Rund 40 € kostet sie bei unserem Besuch. Alternativ lässt sich der Ausgangspunkt mit dem Bus erreichen.
Schmale Wege, große Landschaft
Unsere Wanderung führt vom Rifugio Auronzo über die Forcella Col di Mezzo zum Rifugio Langalm. Die Wege sind stellenweise sehr schmal. Gerade wenn andere Wanderer entgegenkommen, wird es knifflig; auf dem sandigen Untergrund ist es teilweise rutschig. Die Strecke fordert deshalb Aufmerksamkeit.
Und doch gehört sie für uns zu den schönsten Wegen, die wir in den Dolomiten gegangen sind. Die Felswände und die Landschaft ringsherum sind einfach beeindruckend. Unser verlinkter Steckbrief beschreibt die Route zum Col Forcellina; den Tagesausflug halten wir hier mit dem von uns genannten Verlauf bis zur Langalm fest.
04
Würzjoch & Gömajoch
Ein märchenhafter Weg und eine Alm, auf der wir mit Kuchen und Aussicht gerne länger bleiben.

Würzjoch · Peitlerkofel
Ein Weg wie im Märchen
Die Wanderung vom Würzjoch Richtung Gömajoch führt uns durch eine Landschaft aus Wiesen, Bäumen und großen Felsen. Manche Abschnitte wirken auf uns wie aus einem Märchen. Über allem stehen die markanten Wände des Peitlerkofels.
Später los und entspannt einkehren
Wir haben uns vorab informiert und kommen erst nach 15 Uhr an. Bei unserem Besuch zahlen wir dann keine Parkgebühr mehr, und die Zahl der Wanderer ist angenehm überschaubar. Die Alm wird zum perfekten Zwischenstopp: modern, freundlich und mit richtig gutem Kuchen. Zusammen mit der Aussicht ist das eine Pause, die uns besonders in Erinnerung bleibt.
Weiter nach Piè Falcade
Piè Falcade ist unser zweiter Ausgangsort. Jetzt stehen Wasserfälle, die Runde am Karersee und die Sonnenaufgangswanderung bei der Baita Segantini auf dem Programm.
Unsere Unterkunft in Piè Falcade · 18.–24. Juni
Die Unterkunft Stella Alpina gefällt uns besonders gut. Sie ist liebevoll eingerichtet und liegt für unsere Ausflüge sehr praktisch. Für diesen Teil der Reise ist sie ein richtig schöner Ausgangsort.
05
Wasserfälle von Gares
An den heißen Tagen genau das Richtige: steinige Wege, Wasserfälle und eine Einkehr auf der Terrasse.

Gares · Canale d’Agordo
Wasser als ständiger Begleiter
Diese Wanderung passt perfekt zu den heißen Tagen unseres Aufenthalts. Vom Laghetto di Gares geht es zur Cascata di Gares, und das Wasser begleitet uns ständig. Die ganze Tour begeistert uns, auch wenn der steinige Weg durchaus anspruchsvoll ist.
Ein kleiner Umweg am Anfang
Bei unserem Besuch ist der vorgesehene Einstieg wegen eines Felsabbruchs gesperrt. Deshalb gehen wir einen kleinen Umweg. Das war die damalige Situation; vor Ort sind die jeweils geltenden Sperrungen zu beachten.
Am Ende können wir noch im Restaurant einkehren und auf der Terrasse ein kühles Bier trinken. Nach dieser Wasserfallwanderung ist das genau der richtige Abschluss.
06
Karersee & Mittersee
Am Anfang viel zu voll für unseren Geschmack. Wer weitergeht, findet auch die ruhigeren Seiten der Umgebung.

Karersee · Eggental
Einzigartiges Panorama, sehr viele Menschen
Am Karersee erleben wir zunächst genau den Andrang, dem wir auf Reisen gerne ausweichen möchten. Ohne frühen Start ist der erste Abschnitt bei unserem Besuch ausgesprochen voll. Die Aussicht ist trotzdem einzigartig: das klare, türkisgrüne Wasser mit der Bergkulisse dahinter.
Weitergehen lohnt sich
Wir bleiben nicht nur am ersten Aussichtspunkt. Die Runde über die Hängebrücke zum Mittersee führt uns nach dem kurzen, überfüllten Abschnitt auch in ruhigere Bereiche. Dort können wir die Natur wieder richtig genießen. Rund 5 € zahlen wir bei unserem Besuch fürs Parken. Unser Fazit: Die ganze Runde lohnt sich deutlich mehr als nur ein kurzer Fotostopp am See.
07
Cascata di Barezze via Valt
Ein kleiner Wasserfallspaziergang zwischen unseren größeren Bergtouren.

Einfach eine Runde draußen
Zwischen den großen Ausflügen dieser Etappe unternehmen wir auch den Spaziergang zur Cascata di Barezze via Valt. Für uns ist das eine normale kleine Runde und keine Tour, für die wir einen eigenen Wandersteckbrief anlegen.
Sie gehört trotzdem zu diesen Tagen in Piè Falcade: Wir sind unterwegs, entdecken die Umgebung und lassen zwischen den größeren Wanderungen Platz für einen einfacheren Ausflug.
08
Baita Segantini & Monte Castellaz
Um fünf Uhr morgens losgehen, die Ruhe erleben und dem wechselnden Licht zusehen: einer unserer schönsten Wandertage.

Passo Rolle · Cristo Pensante
Um fünf Uhr beginnt unser Tag in den Bergen
Wir wollen den Touristenmassen entgehen und starten schon um fünf Uhr morgens. Es ist etwas kühl, aber herrlich ruhig. Der Sonnenaufgang macht diesen Morgen für uns magisch.
Mit jeder Stunde eine andere Stimmung
Die Runde führt zur Baita Segantini und zum Monte Castellaz mit dem Cristo Pensante, dem Denkenden Christus. Mit jeder Stunde verändert sich das Licht. Wir machen viele Pausen, fotografieren und filmen. Diese Unterbrechungen gehören für uns genauso zur Wanderung wie der Weg selbst.
Ab etwa acht Uhr setzt bei unserem Besuch der große Andrang ein. Umso froher sind wir über unseren frühen Start. Dieser Morgen zählt für uns zu den schönsten Erlebnissen der ganzen Etappe.
„Manchmal lohnt es sich, um fünf Uhr loszugehen – für die Ruhe, das Licht und einen Morgen, den wir nicht vergessen.“
Die Ruhe vor dem Andrang
Die Dolomiten begeistern uns, aber an vielen bekannten Orten sind wir mit diesem Gefühl nicht allein. Besonders am Karersee und rund um die Bergstation der Seceda erleben wir viel Betrieb. Weiterzugehen oder früh zu starten macht für uns einen spürbaren Unterschied.
Ein Morgen in wechselndem Licht
Bei der Baita Segantini nehmen wir uns Zeit für Fotos und Videos. Mit jeder Stunde sieht die Landschaft anders aus. Gerade diese ruhigen Momente bleiben uns von der Etappe besonders nah – neben all den großen Bergblicken, Seen und Wasserfällen.
UNSERE EUROPAREISE GEHT WEITER · ETAPPE 08
Nächster Halt: Pfelders.
Nach den vielen bekannten und oft gut besuchten Orten der Dolomiten zieht es uns nach Pfelders. Wir freuen uns auf etwas Abstand vom Trubel und ruhige Tage in der Natur. Ein kleines Finale, bevor wir eine Deutschlandpause einlegen und anschließend weiterreisen.


