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Große Bergträume.
Und die Suche nach Ruhe.

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Unsere Etappe auf einen Blick

Schematische Karte der Europareise-Etappe 07: von Ehrwald über Pikolein nach Piè Falcade, insgesamt 260 Kilometer.

Unsere Ausgangsorte und Erlebnisse

Unser Ausgangsort Pikolein

Von Pikolein aus entdecken wir die Seceda, den Pragser Wildsee, die Drei Zinnen und die Wege am Würzjoch. Vier ganz unterschiedliche Ausflüge geben dem ersten Teil dieser Etappe seinen Charakter.

Unsere Unterkunft in Pikolein · 14.–18. Juni

Für unsere Tage rund um Pikolein wohnen wir in dieser Unterkunft auf Airbnb.

01

Seceda & Forcella Pana

Panorama im Seceda-Gebiet mit blühenden Almwiesen, Wanderwegen, Hütten und steilen Felswänden.

Seceda & Forcella Pana

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St. Ulrich · Seceda

Endlich auf der Seceda

Die Seceda stand schon lange auf unserer Wunschliste. Nun stehen wir tatsächlich oben, und der Blick auf diese Landschaft ist so eindrucksvoll, wie wir ihn uns erhofft haben. Für uns geht hier ein kleiner Reisetraum in Erfüllung.

Traumkulisse mit Andrang

Der leichte Zugang mit den beiden Seilbahnen bringt allerdings viele Menschen hierher. Rund um die Bergstation ist besonders viel los. Sobald wir ein Stück weitergehen, lohnt sich jeder zusätzliche Schritt. Für die Berg- und Talfahrt haben wir 74 € pro Person bezahlt, am Drehkreuz zu den Fotospots kamen bei unserem Besuch 5 € hinzu. Ganz auf den eigentlichen Berg konnten wir am Ende nicht mehr. Trotzdem sind wir froh, hier gewesen zu sein.

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02

Pragser Wildsee

Türkisfarbene Bucht am Pragser Wildsee mit Kiesufer, Nadelbäumen und Bergkulisse.

Pragser Wildsee

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Pragser Tal · Südtirol

Einmal um dieses Wasser

Schon die Farbe des Pragser Wildsees ist wunderschön. Dazu kommen das klare Wasser und die Berge ringsherum. Wir verstehen sofort, warum dieser Ort so viele Menschen anzieht – und erleben entsprechend viel Betrieb.

Zu Fuß statt mit dem Holzboot

Viele Besucher sind mit den Holzbooten auf dem See unterwegs. Wir entscheiden uns für die Runde am Ufer. Die Wanderung selbst ist kostenlos und abwechslungsreicher, als ein kurzer Blick auf die Karte vielleicht vermuten lässt. Trotz des touristischen Trubels bleibt der Pragser Wildsee für uns ein toller Ort.

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03

Drei Zinnen & Langalm

Steile Felswände der Drei Zinnen über hellen Geröllhängen unter blauem Himmel.

Drei Zinnen & Langalm

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Auronzohütte · Drei Zinnen

Die Anfahrt will geplant sein

Für die Straße hinauf zur Auronzohütte reservieren wir die PKW-Zufahrt vorab. Rund 40 € kostet sie bei unserem Besuch. Alternativ lässt sich der Ausgangspunkt mit dem Bus erreichen.

Schmale Wege, große Landschaft

Unsere Wanderung führt vom Rifugio Auronzo über die Forcella Col di Mezzo zum Rifugio Langalm. Die Wege sind stellenweise sehr schmal. Gerade wenn andere Wanderer entgegenkommen, wird es knifflig; auf dem sandigen Untergrund ist es teilweise rutschig. Die Strecke fordert deshalb Aufmerksamkeit.

Und doch gehört sie für uns zu den schönsten Wegen, die wir in den Dolomiten gegangen sind. Die Felswände und die Landschaft ringsherum sind einfach beeindruckend. Unser verlinkter Steckbrief beschreibt die Route zum Col Forcellina; den Tagesausflug halten wir hier mit dem von uns genannten Verlauf bis zur Langalm fest.

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04

Würzjoch & Gömajoch

Blick auf den Peitlerkofel mit grünen Almwiesen und Wald am Passo delle Erbe.

Würzjoch & Gömajoch

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Würzjoch · Peitlerkofel

Ein Weg wie im Märchen

Die Wanderung vom Würzjoch Richtung Gömajoch führt uns durch eine Landschaft aus Wiesen, Bäumen und großen Felsen. Manche Abschnitte wirken auf uns wie aus einem Märchen. Über allem stehen die markanten Wände des Peitlerkofels.

Später los und entspannt einkehren

Wir haben uns vorab informiert und kommen erst nach 15 Uhr an. Bei unserem Besuch zahlen wir dann keine Parkgebühr mehr, und die Zahl der Wanderer ist angenehm überschaubar. Die Alm wird zum perfekten Zwischenstopp: modern, freundlich und mit richtig gutem Kuchen. Zusammen mit der Aussicht ist das eine Pause, die uns besonders in Erinnerung bleibt.

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Weiter nach Piè Falcade

Piè Falcade ist unser zweiter Ausgangsort. Jetzt stehen Wasserfälle, die Runde am Karersee und die Sonnenaufgangswanderung bei der Baita Segantini auf dem Programm.

Unsere Unterkunft in Piè Falcade · 18.–24. Juni

Die Unterkunft Stella Alpina gefällt uns besonders gut. Sie ist liebevoll eingerichtet und liegt für unsere Ausflüge sehr praktisch. Für diesen Teil der Reise ist sie ein richtig schöner Ausgangsort.

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05

Wasserfälle von Gares

Wasserfall von Gares zwischen steilen grauen Felswänden und grünen Hängen.

Wasserfälle von Gares

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Gares · Canale d’Agordo

Wasser als ständiger Begleiter

Diese Wanderung passt perfekt zu den heißen Tagen unseres Aufenthalts. Vom Laghetto di Gares geht es zur Cascata di Gares, und das Wasser begleitet uns ständig. Die ganze Tour begeistert uns, auch wenn der steinige Weg durchaus anspruchsvoll ist.

Ein kleiner Umweg am Anfang

Bei unserem Besuch ist der vorgesehene Einstieg wegen eines Felsabbruchs gesperrt. Deshalb gehen wir einen kleinen Umweg. Das war die damalige Situation; vor Ort sind die jeweils geltenden Sperrungen zu beachten.

Am Ende können wir noch im Restaurant einkehren und auf der Terrasse ein kühles Bier trinken. Nach dieser Wasserfallwanderung ist das genau der richtige Abschluss.

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06

Karersee & Mittersee

Türkisgrüner Karersee mit Wald und den Felszacken des Latemar im Hintergrund.

Karersee & Mittersee

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Karersee · Eggental

Einzigartiges Panorama, sehr viele Menschen

Am Karersee erleben wir zunächst genau den Andrang, dem wir auf Reisen gerne ausweichen möchten. Ohne frühen Start ist der erste Abschnitt bei unserem Besuch ausgesprochen voll. Die Aussicht ist trotzdem einzigartig: das klare, türkisgrüne Wasser mit der Bergkulisse dahinter.

Weitergehen lohnt sich

Wir bleiben nicht nur am ersten Aussichtspunkt. Die Runde über die Hängebrücke zum Mittersee führt uns nach dem kurzen, überfüllten Abschnitt auch in ruhigere Bereiche. Dort können wir die Natur wieder richtig genießen. Rund 5 € zahlen wir bei unserem Besuch fürs Parken. Unser Fazit: Die ganze Runde lohnt sich deutlich mehr als nur ein kurzer Fotostopp am See.

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07

Cascata di Barezze via Valt

Die Cascata di Barezze stürzt durch eine schmale Felsschlucht, umgeben von dichtem grünem Wald.

Cascata di Barezze via Valt

Unseren Spaziergang entdecken

Einfach eine Runde draußen

Zwischen den großen Ausflügen dieser Etappe unternehmen wir auch den Spaziergang zur Cascata di Barezze via Valt. Für uns ist das eine normale kleine Runde und keine Tour, für die wir einen eigenen Wandersteckbrief anlegen.

Sie gehört trotzdem zu diesen Tagen in Piè Falcade: Wir sind unterwegs, entdecken die Umgebung und lassen zwischen den größeren Wanderungen Platz für einen einfacheren Ausflug.

08

Baita Segantini & Monte Castellaz

Wanderer auf einem Pfad durch grüne Bergwiesen vor den Pale di San Martino.

Baita Segantini & Monte Castellaz

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Passo Rolle · Cristo Pensante

Um fünf Uhr beginnt unser Tag in den Bergen

Wir wollen den Touristenmassen entgehen und starten schon um fünf Uhr morgens. Es ist etwas kühl, aber herrlich ruhig. Der Sonnenaufgang macht diesen Morgen für uns magisch.

Mit jeder Stunde eine andere Stimmung

Die Runde führt zur Baita Segantini und zum Monte Castellaz mit dem Cristo Pensante, dem Denkenden Christus. Mit jeder Stunde verändert sich das Licht. Wir machen viele Pausen, fotografieren und filmen. Diese Unterbrechungen gehören für uns genauso zur Wanderung wie der Weg selbst.

Ab etwa acht Uhr setzt bei unserem Besuch der große Andrang ein. Umso froher sind wir über unseren frühen Start. Dieser Morgen zählt für uns zu den schönsten Erlebnissen der ganzen Etappe.

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„Manchmal lohnt es sich, um fünf Uhr loszugehen – für die Ruhe, das Licht und einen Morgen, den wir nicht vergessen.“

Wanderer mit Hund auf dem Weg zur Baita Segantini im Licht des frühen Morgens.

Die Ruhe vor dem Andrang

Die Dolomiten begeistern uns, aber an vielen bekannten Orten sind wir mit diesem Gefühl nicht allein. Besonders am Karersee und rund um die Bergstation der Seceda erleben wir viel Betrieb. Weiterzugehen oder früh zu starten macht für uns einen spürbaren Unterschied.

Die ersten Sonnenstrahlen beleuchten eine Felsspitze der Pale di San Martino.

Ein Morgen in wechselndem Licht

Bei der Baita Segantini nehmen wir uns Zeit für Fotos und Videos. Mit jeder Stunde sieht die Landschaft anders aus. Gerade diese ruhigen Momente bleiben uns von der Etappe besonders nah – neben all den großen Bergblicken, Seen und Wasserfällen.

Nächster Halt: Pfelders.

Nach den vielen bekannten und oft gut besuchten Orten der Dolomiten zieht es uns nach Pfelders. Wir freuen uns auf etwas Abstand vom Trubel und ruhige Tage in der Natur. Ein kleines Finale, bevor wir eine Deutschlandpause einlegen und anschließend weiterreisen.

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Wanderer beim Blick auf die Basteibrücke zwischen den Sandsteinfelsen
Europareise Etappe 09 – Von Koblenz über Erlabrunn nach GohrischEuropareise

Europareise Etappe 09 – Von Koblenz über Erlabrunn nach Gohrisch

12.10.2026
Blick von oben auf eine bewaldete Schlucht mit Wasserläufen und Brücken im Passeiertal.
Etappe 08 · Pfelders und unsere Rückkehr nach Koblenz – EuropareiseEuropareise

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