EUROPAREISE 2026 · ETAPPE 09
Wieder unterwegs: vom Erzgebirge ins Elbsandsteingebirge
Koblenz – Erlabrunn – Gohrisch
Nach einem tollen Sommer in der Heimat mit Freunden und Familie geht unsere Europareise weiter. In die lange Pause fiel auch Andrés Firmenverkauf. Nun brechen wir wieder auf: zunächst nach Schwarzenberg, wo sich Berufliches und eine erste Wanderung verbinden, dann weiter nach Gohrisch. Auf 650 Kilometern inklusive des Zwischenstopps beginnt ein neuer Reiseabschnitt – mit Felsen, vielen Stufen, weiten Ausblicken und Ausflügen nach Tschechien.
17.–24. August 2026
Reisezeitraum
Schwarzenberg & Gohrisch
Unsere Ausgangsorte
Erzgebirge & Elbsandsteingebirge
Regionen
Deutschland & Tschechien
Länder
Zurück auf den Wegen.
Und voller Vorfreude.
Nach der Pause bekommt die Reise wieder einen Rhythmus.
Im Erzgebirge schnüren wir zum ersten Mal wieder die Wanderschuhe. Wenige Tage später stehen wir zwischen den Sandsteinfelsen rund um Gohrisch. Nicht jeder Ausflug läuft wie geplant, und manche Stufen bringen uns ordentlich ins Schwitzen. Aber spätestens beim Blick vom Gohrischstein wissen wir wieder, warum wir so gerne unterwegs sind.
Unsere Etappe auf einen Blick
650 km
Gesamtstrecke inkl. Zwischenstopp
7 Nächte · 8 Tage
Reisedauer
Erzgebirge · Sächsische & Böhmische Schweiz
Region / Lage
Je nach Tour und Wetter
Beste Reisezeit
Euro (€) & Tschechische Krone (Kč)
Währungen
Unsere Ausgangsorte und Erlebnisse
Schwarzenberg · 17.–19. August
Unser erster Stopp verbindet Berufliches mit dem Wiedereinstieg ins Reisen. Die Unterkunft in Schwarzenberg ist super ruhig, sauber und großzügig – ein angenehmer Ausgangspunkt für diese ersten Tage.
01
Auersberg & Himmelsleiter
Unsere erste Wanderung nach der langen Pause – mit markanten Felsen als Höhepunkt.

ERLABRUNN · UNSER WANDERAUFTAKT
Die Wanderschuhe sind wieder im Einsatz
In Schwarzenberg sind wir teilweise noch beruflich eingespannt. Trotzdem gehört gleich eine Wanderung zu diesem Wiederaufbruch: von Erlabrunn in Richtung Auersberg und Himmelsleiter.
Die lange Runde ist anspruchsvoll. Besonders die Felsformationen bleiben uns in Erinnerung. Die ausgedehnten geteerten Forstwegabschnitte finden wir dagegen eher eintönig. Ein ehrlicher Auftakt also: schön, wieder draußen zu sein, auch wenn uns nicht jeder Abschnitt begeistert.
Gohrisch · 19.–24. August
Danach wechseln wir ins Elbsandsteingebirge. Im Feriendomizil Vetter gefällt uns das Gelände mit allem, was wir brauchen. Trotz Sommerferien ist es für uns zu dieser Zeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Unterkünften, die wir in der Gegend gefunden haben.
02
Papststein
Ein kurzer, knackiger Aufstieg und ein kühles Getränk zur Begrüßung im Elbsandsteingebirge.

PAPSTSTEIN · ANKOMMEN ZWISCHEN FELSEN
So darf der Aufenthalt beginnen
Nach der Weiterfahrt nach Gohrisch zieht es uns direkt auf den Papststein. Über Leitern und Stufen geht es nach oben. Der Aufstieg ist kurz, aber schon voller Elbsandsteingefühl.
Oben gönnen wir uns ein kühles Getränk und genießen den Ausblick. Viel mehr braucht es an diesem Tag nicht: Wir sind angekommen, und die Aussicht macht richtig Lust auf die nächsten Wanderungen.
03
Bastei & Schwedenlöcher
Berühmte Ausblicke, viele Treppen und schattige Felspassagen – sehenswert und anstrengend.

BASTEI · FELSENBURG · SCHWEDENLÖCHER
Für diese Ausblicke lohnt sich frühes Losgehen
Rund um die Bastei ist viel los. Unser Tipp nach diesem Ausflug: früh starten und die Abzweigungen zu den Aussichtspunkten bewusst mitnehmen. Sonst verpasst man leicht die schönsten Perspektiven auf die Basteibrücke.
Durch die Schwedenlöcher
Der Rundgang mit Felsenburg und Schwedenlöchern ist anspruchsvoll. Besonders die vielen Treppen machen sich bemerkbar. Mit Timmy sind manche Passagen eine zusätzliche Herausforderung. Gleichzeitig ist es im Sommer angenehm, durch diese schattige Felslandschaft zu gehen. Für uns ist die Tour trotz der Anstrengung unbedingt sehenswert.
04
Sonnenuntergang auf dem Gohrischstein
Unser schönster Aussichtspunkt dieser Tage – nach einem fordernden Aufstieg.

GOHRISCHSTEIN · UNSER LIEBLINGSPLATZ
Noch einmal hinauf, bevor der Tag endet
Zum Sonnenuntergang gehen wir auf den Gohrischstein. Der Aufstieg hat es in sich: Es geht steil bergauf und durch schmale Felsdurchgänge. Einfach nebenbei läuft man hier nicht nach oben.
Der Blick lohnt die Mühe. Für uns wird der Gohrischstein zum schönsten Spot in der Sächsischen Schweiz. Wir erleben ihn am Abend; auch für den Sonnenaufgang können wir uns diesen Platz wunderbar vorstellen. Dieser Ausblick gehört zu den Momenten, die uns von der Etappe besonders bleiben.
05
Kamnitzklamm – ein Versuch
Nach rund einem Kilometer Zuweg drehen wir an der Warteschlange um.

TSCHECHIEN · EIN AUSFLUG, DER ANDERS VERLÄUFT
Diesmal gehen wir nicht weiter
Wir möchten durch die Kamnitzklamm wandern, erleben vor Ort aber einen anderen Ablauf als erhofft. Für den von uns angesteuerten Abschnitt geht es bei unserem Besuch nur mit einer Bootsfahrt weiter, gebunden an die Öffnungszeiten. Dazu kommen Kosten für den Besuch und fürs Parken.
Nach ungefähr einem Kilometer Zuweg stehen wir vor einer langen Touristenschlange. Wir entscheiden uns um und gehen zurück. Es wird keine abgeschlossene Klammwanderung, sondern ein Versuch, den wir abbrechen. Wer selbst einen Besuch plant, sollte den aktuell zugänglichen Abschnitt und die Bootszeiten vorher prüfen.
06
Pfaffenstein mit Nadelöhr
Viele enge Stufen und ein toller Ausblick: wunderschön, aber kein gemütlicher Spaziergang.

PFAFFENSTEIN · NADELÖHR UND OPFERKESSEL
Stufe für Stufe nach oben
Am Pfaffenstein wählen wir den anspruchsvolleren Aufstieg. Die vielen engen Stufen sind anstrengend, und durch den großen Andrang geht es immer wieder nur langsam weiter.
Oben entschädigt uns die fantastische Aussicht. Den Abstieg empfinden wir als angenehmer und harmonischer. Eine wunderschöne Wanderung, deren kurze Strecke man nicht mit einem leichten Spaziergang verwechseln sollte.
07
Mezní Louka & Grundmühle
Eine abwechslungsreiche Wanderung zur Ruine am Fluss – mit dem Bus geht es zurück.

BÖHMISCHE SCHWEIZ · DOLSKÝ MLÝN
Ein Abstecher über die Grenze lohnt sich
In dieser Gegend waren wir schon einmal wandern und hatten eine tolle Tour erlebt. Auch diesmal gefällt uns die Böhmische Schweiz richtig gut. Von Mezní Louka führt uns ein abwechslungsreicher Weg zur Grundmühle, dem Dolský mlýn.
Die Ruine direkt am Fluss ist für uns ideal für eine Pause. Anschließend gehen wir weiter bis Jetřichovice und nehmen von dort den Bus zurück. Insgesamt laufen wir 8,44 Kilometer. Die Busfahrt klappt unkompliziert und kostet uns damals 1 €.
Für uns ist das ein guter Grund, bei einem Aufenthalt in der Sächsischen Schweiz auch Ausflüge auf die tschechische Seite einzuplanen. Dort gibt es jede Menge schöne Wanderungen zu entdecken.
„Ein Sommer zu Hause liegt hinter uns. Jetzt sind wir wieder unterwegs – und die ersten Felsblicke machen Lust auf alles, was noch kommt.“
Ein Sommer, der zur Reise gehört
Die Wochen in Koblenz waren mehr als eine Unterbrechung. Wir hatten einen tollen Sommer mit Freunden und Familie, und mit Andrés Firmenverkauf fiel auch eine große berufliche Veränderung in diese Zeit. Mitte August beginnt nun der nächste Abschnitt.
Zwischen Lieblingsmoment und Umkehren
Die Aussicht vom Gohrischstein begeistert uns, an der Kamnitzklamm drehen wir wieder um. Beides gehört für uns zu dieser Etappe. Nicht jeder Plan muss aufgehen, damit eine Woche voller schöner Erinnerungen entsteht.
UNSERE EUROPAREISE GEHT WEITER · POLEN
Nächster Halt: Polen.
Nach dem Erzgebirge und unseren Tagen rund um Gohrisch geht es weiter Richtung Osten. In Polen warten das Heuscheuergebirge, Zakopane, Warschau und die Masuren auf uns – von Felslandschaften und Bergen bis zur Großstadt und weiter an die Seen.


